Bruchsal ist eine historische Stadt im Landkreis Karlsruhe der Geschichte weit reicht mehr als 1000 Jahre zurück reicht
Als Spargel- (»bedeutendster Spargelmarkt Europas«, Badische Spargelstraße) und Weinanbaugebiet (Weinstraße Kraichgau-Stromberg) genießen Bruchsal und die Region einen sehr guten Ruf. Sein Image der »Barockstadt« verdankt Bruchsal vor allem dem Barockschloss, u.a. mit dem berühmten Treppenhaus von Balthasar Neumann und den dort untergebrachten Museen (ein Muss: das Museum Mechanischer Musikinstrumente) sowie der ebenfalls von Neumann erbauten barocken Peterskirche. Sie hat als einzige Kirche den zweiten Weltkrieg überlebt. Erholungssuchenden seien die Hügel des malerischen Kraichgaus ans Herz gelegt.
Bruchsal bietet für fast jeden Geschmack das passende kulturelle Angebot, sei es als Barockstadt mit seinem berühmten Schloss oder als Ort kultureller Veranstaltungen: mit Kammerkonzerten, den Bruchsaler Barocktagen, Open-Air-Konzerten von Klassik bis Rock oder dem jungen Bruchsaler Sommer, der sich als feste Größe etablieren konnte. Auf der Kunstseite das Badische Landesmuseum mit aufwendig gestalteten wechselnden und dauerhaften Ausstellungen. Klassiker, Musicals und moderne Stücke in bunter Mischung bieten einige kleine private Theater sowie die Badische Landesbühne für Bruchsal und Umgebung.
In Bruchsal und der Region haben Sie nicht nur die Qual der Wahl bei den herkömmlichen Sportarten (Basket-, Fuß-, Hand-, Volleyball, Tennis, Leichtathletik etc.), sondern können auch außergewöhnlichere Freizeitaktivitäten (Ballonfahren, Fallschirmspringen, Golf, Paragliding, Segelfliegen usw.) ausüben. Neben zahlreichen Sport- und Golfplätzen gibt es auch eine reichhaltige Auswahl an Hallen- und Freibädern sowie Badeseen, mit entsprechendem Sportangebot. Der Kraichgau mit seiner typischen Hügellandschaft ist ein beliebtes Erholungsgebiet für Wanderer und Mountainbiker.
Eppingen die Stadt mit Pfiff
Eppingen ist besonders durch seine historischen Fachwerkbauten bekannt und ist auch Mitgliede der Deutschen Fachwerkstrasse. Rund um den Pfeifferturm, das älteste Baudenkmal scharen sich prachtvolle instand gesetzte und inzwischen fast vollzählig freigelegte Fachwerkhäuser aus der Blütezeit der Stadt. Die Altstadt bildet den Kern des heute weit über die ehemalige Stadtmauer hinaus gewachsenen Eppingens. Mittelalterliche Reichsstadtromantik erwecken
die sich dicht an dicht drängenden alemannischen und fränkischen Häuserzeilen der St. Petersgasse, der Metzgergasse und des Altstadtbogens.
Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist das anno 1582 erbaute "Baumannsche Haus". Ein Stolz der Stadt ist die "Alte Universität". Das prächtige Gebäude beherbergt das Stadt und Fachwerkmuseum, das auf über 800 qm Ausstellungsfläche die lokale Geschichte sowie die Geschichte des Holzbaus lebendig werden lässt.
Entdecken Sie Lauffen am Neckar

Der Dichter Friedrich Hölderlin, im Jahr 1770 in Lauffen geboren, wird Ihnen begegnen. Sie werden feststellen, dass Lauffen am Neckar auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken kann und natürlich kommt in der bedeutendsten Schwarzriesling- Gemeinde Deutschlands auch der Wein nicht zu kurz.
Auf dem rechten Neckarufer liegt die Stadt , auf dem linken das Dorf; in der Mitte auf einer Felsinsel, steht die Burg mit dem mächtigen Bergfried, das so genannte „Unter Schloss“ das heute als Rathaus dient. Lauffen am Neckar bietet für Kulturliebhaber jede Menge historische Denkmäler. Ursprünglich wurde das Stadtbild durch die Grafen von Laufen im 11. Jahrhundert geprägt. Auf einem historischen Rundgang finden Sie jedoch auch neben mittelalterlichen Gebäuden, eine der ältesten Ölmühlen und geschichtsträchtige Kirchen.
Nach einem schönen Spaziergang durch das Städtchen lassen Sie sich am besten von der hiesigen berühmten schwäbischen Gastro-nomie verwöhnen. In der Weinstadt am Neckarufer können Sie auch vielerorts, den edlen örtlichen Wein probieren. Ob Weinver-kostung oder Kellereibesichtigung, hier finden Sie eine große Auswahl an Weinkellereinen die ihren selbst erzeugten Wein auch in kleinen Mengen verkaufen, uralte Weingärtner-Tradition wird hier noch gepflegt.
Maulbronn
Im Nordwesten des Landes liegt zwischen waldigen Hügeln und kleinen stillen Seen das große Zisterzienserkloster Maulbronn. Weitläufig, fest und wohl erhalten stehen die schönen alten Bauten und wären ein verlockender Wohnsitz, denn sie sind prächtig, von innen und außen, und sie sind in den Jahrhunderten mit ihrer ruhig schönen, grünen Umgebung edel und innig zusammengewachsen. Wer das Kloster besuchen will, tritt durch ein malerisches, die hohe Mauer öffnendes Tor auf einen weiten und sehr stillen Platz.
Mit diesen Worten beginnt das dritte Kapitel von Hermann Hesses Erzählung "Unterm Rad", in die viele Erfahrungen aus seiner eigenen kurzen Seminaristenzeit in Maulbronn vor rund 100 Jahren eingeflossen sind. Der Platz, die Bauten, - vieles ist noch annähernd so vorzufinden, wie es von Hermann Hesse beschrieben wurde. Was aber ist heute, 100 Jahre später, aus der "Ruhe" und "Stille" geworden, die hier als charakteristisches Merkmal des Klosters und des weiträumigen Hofes genannt werden? Ein Besucher des Klosters Maulbronn muß schon sehr früh auf den Beinen sein oder einen kühl-verregneten Novembertag wählen, wenn er heutzutage in den Genuß des "sehr stillen Platz(es)" kommen möchte, denn in der Regel herrscht reger Touristenverkehr.
Das ehemalige Zisterzienzerkloster Maulbronn ist eine der besterhaltenen Klosteranlagen nördlich der Alpen, in der alle Stilrichtungen, Übergangsstile und Entwicklungsstufen von der frühromanischen bis zur spätgotischen Baukunst vertreten sind. In nahezu 400 Jahren (1147-1537) haben Maulbronner Mönche unter wechselnden Bedingungen aus dem Maulbronner Schilfsandstein eine überwältigende Klosteranlage geschaffen und die umliegende Kulturlandschaft geprägt. Der gute Erhaltungszustand und die Geschlossenheit der Anlage vermitteln dem modernen Besucher ein fast unverfälschtes Bild mittelalterlichen Klosterlebens. Im Dezember 1993 erfuhr die Einmaligkeit der Gesamtanlage eine besondere, weltweite Würdigung, nämlich die Aufnahme in die "elitäre" Liste des UNESCO-Weltkulturerbes der Menschheit.
Erkundigen Sie sich vor Ort nach den berühmten Klosterkonzerten. Die Klosterkonzerte - entstanden aus einer Bachwoche 1968 - sind heute ein sommerübergreifendes Musikfestival mit ganz besonderem Flair. Dies hängt natürlich mit dem Ort und der Tradition zusammen, aus der heraus die Klosterkonzerte sich verstehen.